Die besten Einkaufsquellen in New York

Die gegenwärtige Dollarschwäche macht es möglich, da8 Reisen in die USA zur Zeit so billig sind wie nie zuvor. Wenn Sie dann einmal einen Sprung über den großen Teich machen sollten, ist es sicher nützlich zu erfahren, wo man in der Millionenstadt New York am besten einkauft. Hierzu lohnt sich ein Abstecher in eine Ecke des unteren Manhattans, dem unteren East Side, wo sich nach Angabe von Insidern ein spezielles Einkaufsparadies befindet. Geschichtlich gesehen, war diese Gegend ein besonderer Haltepunkt für Einwanderer, die im 19. Und frühen 20. Jahrhundert nach Amerika kamen. Während einige Läden am Samstag zwar geschlossen haben, ist den ganzen Sonntag über alles geöffnet. Als Fremder sollte man aber schon früh am Morgen zum Shopping gehen, weil es sonst zu voll wird. Besser ist es, wochentags in der Zeit von 9.00 bis 17.00 Uhr einzukaufen. Die nachfolgend aufgeführten Geschäfte bieten nur erstklassige Qualitätswaren, aber mit Preisnachlässen von mindestens 20%: Leslies’s Bootery, 36 Orchard: Geboten werden Schuhe, Boots, Stiefel etc. für Damen und Herren von Caressa, Jaques Cohen, Fred Braun, Bally, Johnston & Murphy, Bostonian, Bill Blass und viele andere..,
Haar & Knobel, 29 Orchard: Alles in puncto Sportbekleidung für Herren von Levi, Woolrich, Izod, London Fog und viele andere. Im zweiten Stock findet sich das größte Angebot für Herrenoberbekleidung, das Sie je gesehen haben.
Pan AM, 50 Orchard: Die beste Adresse für Herrenmode. Änderungen sind gratis. In den unteren Räumen befindet sich eine Modeabteilung für junge Leute.
Charlie’s Place, 61 Orchard: Die größte Auswahl an Allwetterkleidung in der Stadt. Au8erdem reiche Auswahl an Herrenhosen und Sportbekleidung.
Gol€an ‘ s, 321 Grand/ Ecke Orchard: Feine Porzellanwaren von Wedgwood, Royal Doulton, Mikasa und viele andere. Sterling- Silber- Produkte, Kristall, Figuren von Lladro und Limoges und nahezu alles, was es auf diesem Gebiet gibt.
Links die Grand Street hinunter finden Sie Geschäft an Geschäft fhr Wäsche, Bettwäsche, und, und,… in riesiger Auswahl zu besten Preisen, wie zum Beispiel:
Mayfield Co., 303 Grand: Beste Herren- und Damenunterwäsche, Strumpf- und Wirkwaren und vieles mehr.
Kreinan’s, 301 Grand: Riesenauswahl für erstklassige Kinderbekleidung jeder Art und Kinderwäsche.
Forman’s, 82 Orchard: Drei Etagen voll mit Damenbekleidung, Kosthmen, Mänteln, Kleidern und vielem mehr.
Maximum, 91 Orchard: Damen- und Herrenschuhe in eleganten Ausführungen von Bernardo, Rosina Ferragamo und viele andere.
Littel Rascals, 101 Orchard: Die ungewöhnlichsten und schönsten Kinderschuhe und aus Europa importierte Kleidung.
Antony, 106 Orchard: Tolle, aus Europa importierte Herrenbekleidung. Reine Fabrikware zu besten Preisen.
Flair’s Edge, 110 Orchard: Damen- und Herrenschuhe von ausnehmend schöner Ausführung und Qualität.
JBZ, 121 Orchard: Wunderbare Damenbekleidung von Perry Ellis, Norma Kamali, Yamamoto Kansai, Issey Miyake, Betsy Johnson und viele andere.
Giselle, 143 Orchard: Drei Stockwerke voll Damen- Ma8kleider. Riesenauswahl. Günstige Einkäufe, besonders zum Ende der Saison.
Arivel, 50 Orchard: Reichhaltige Auswahl für Damen- und Herrenmäntel und -Jackets. Kundenbezogene Auswahl wird garantiert, besonders für Damenbekleidung.
Fleisher’s, 186 Orchard: Umfangreiche Auswahl an Damenkostümen und Mänteln. Reichliche Auswahl auch in allen Größen. Beste €en.
 
Angekommen am Ende der Orchard Street, kommen Sie an die Ecke der E. Houston Street, die die Eß- und Imbiß- Straße vom Lower East Side ist. Hier gibt es die besten Delikatessen, die größten Hot Dogs, Riesen- Apfelstrudel und viele weitere Backwaren- Spezialitäten, sowie mit Joghurt gefertigte Produkte, mit denen sich der vom Shopping hungrig gewordene Körper wieder stärken läßt.

Umstandsmode

Auch während der Schwangerschaft möchte eine Frau verständlicherweise gut aussehen. Auch wenn die Hormonumstellung im Körper vielen Frauen oftmals etwas anders gegen spielt und sie von wahren Heißhunger-Attacken geplagt sind, muss die Frau von heute nicht auf schöne, elegante und sexy Mode verzichten. Heute gibt es fast alles an Umstandsmoden: Von leuchtenden und bunten Kleider,  über knallige Farben bis hin zu coolen Schnitten. Die schwangere Frau von heute trägt von der schwarzen Hose bis zur feschen Hüfthose, alles für sie möchte. Auch bei der Unterwäsche für Schwangere hat sich einiges getan. Heute muss die Frau nicht mehr auf elegante Dessous während der Schwangerschaft verzichten. Kurzum auch während der Schwangerschaft gibt es heute Umstandsmode für die elegante und schicke Frau.

Trikot (Sport)

Ein Trikot (frz. tricot, zu: tricoter “stricken”) ist im Sport ein meist farbiges Sporthemd. In Mannschaftssportarten ist es häufig mit Rückennummer und Namen des Sportlers versehen und in den Farben der Mannschaft bzw. des Vereins gestaltet. Trikots werden vom Sportler während des Wettkampfs getragen; sie haben daher den Charakter von Dienstkleidung, insbesondere im Profisport.

Beim Mannschaftssport trägt in der Regel die gesamte Mannschaft einheitliche Trikots. Ausnahmen bilden zum Beispiel die Torhüter von Ballsportarten wie Handball oder Fußball, die ein spezielles Torwarttrikot tragen. Trikots sind im populären Spitzensport darüber hinaus oft Werbeträger (Trikotwerbung). Sie werden über den eigentlichen Sportbetrieb hinaus auch als Fan-Devotionalien zu Merchandising-Zwecken verkauft. Dadurch ist das Trikot über seine pragmatische Bekleidungsfunktion hinaus in mehrfacher Hinsicht ein Träger von Zeichen.

Im Radsport werden Trikots genutzt, um die Spitzenreiter der jeweiligen Wertungen hervorzuheben, beispielsweise bei der Tour de France: das Gelbe Trikot für beste Gesamtleistung, das Grüne Trikot für den besten Sprinter, das Weiße Trikot für den besten Nachwuchsfahrer (U25) und das Gepunktete Trikot für den besten Bergfahrer.

Bis zum Anfang der 1970er Jahre bestand ein Trikot meist aus Baumwolle, später häufig aus Polyamid, heutzutage werden hochwertige Trikots aus Polyester in Form von Mikrofasern hergestellt.

Heute finden Trikots auch Eingang in die Kleidermode. Insbesondere trendige Second-Hand-Läden bieten Originalware aus verschiedenen Sportarten an. Darüber hinaus werden Trikots auch von vornherein als Modeartikel produziert, ohne dass ihr Tragen in Sportwettkämpfen vorgesehen ist. Schriftzüge und Rückennummer sind dann häufig nur Dekoration oder Verweise auf die Marke.

In der Textiltechnik bezeichnet der Begriff Trikot ein spezielles Gestrick.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Trikot_(Sport) (Stand: 27.01.2009)

String-Body | Bodysuit

Ein Bodysuit (englisch für „Körperanzug“) bzw. kurz Body ist wie das Catsuit ein einteiliges, eng anliegendes Kleidungsstück. Im Gegensatz zum Catsuit hat der Body keinen oder nur einen kurzen Beinansatz. Der Body dient gleichzeitig als Hose und Hemd. Bodys verfügen zum Einstieg häufig über einen Druckknopf- oder Häkchenverschluss im Schritt (Frauen) oder über einen Knopf- oder Reißverschluss im Brust- oder Rückenbereich, um das Anziehen durch die Halsöffnung zu ermöglichen (Frauen und Männer).

Bodys werden als Sport- und Schwimmbekleidung sowie als Unterwäsche von Frauen wie auch Männern getragen. Auch als Kinderbekleidung (vor allem bei Kleinkindern) sind Bodys verbreitet.

Anfang der 1990er Jahre waren Bodysuits für Männer als Unterwäsche verbreitet. Sie verfügten typischer Weise über kurze Hosenbeine, aber Ärmel fehlten. Verschlossen wurden sie meist über eine frontseitige Knopfleiste. Der fehlende Verschluss im Schrittbereich (im Gegensatz zu den Frauenmodellen) sorgte vermutlich dafür, dass sich diese Bodysuits nie am Markt durchsetzten und seit etwa 1996 praktisch nicht mehr produziert werden.

Ebenso wird als Bodysuit eine spezielle, großflächige Art der Tätowierung bezeichnet, welche im Regelfall den kompletten Körperrumpf und je nach Version auch Teile der Extremitäten umfasst.

Typische Sportarten, bei denen Bodys als Sportkleidung verwendet werden:
Ringen
Laufsport (Frauen und Männer)
Fitness und Aerobic (hauptsächlich Frauen)
Gymnastik im Form eines Gymnastikanzugs
Schwimmen als einteiliger Badeanzug (Frauen und Männer)
Kunstturnen, wobei die Männer noch eine Kunstturnshort drüber tragen.

Beinlängen:
 
Frau im Gymnastikanzug (schwarzer Stringbody mit roter Radler)String-Body
Slip bzw. Vollpo - übliche beinfreie Variante mit bedeckten Pobacken
mit angesetzten Beinen.

Ärmellängen:
volle Ärmel
halbe oder viertel Ärmel
Ärmellos
Oberkörper und Schultern mehr oder weniger bedeckt
Nur dünne Träger mit freien Schultern

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/String-Body (Stand: 27.01.2009)

Lederhose

Lederhose ist allgemein die Bezeichnung für eine aus Leder gefertigte kurze oder lange Hose. Größere Verbreitung hat die Lederhose als traditionelle Lederhose, in der Lederszene, als Bikerhose (Schutzfunktion), aber auch als Alltagshose. Die traditionelle Lederhose ist eine Tracht, die in den mitteleuropäischen Alpenregionen getragen wurde und wird (Südliches Oberbayern, Österreich, Südtirol, aber nicht in der Schweiz)

Traditionelle Lederhose:
Formen und Verbreitung:
Die Lederhose im besonderen als Teil der bayerischen, Salzburger und Tiroler Gebirgstracht ist in zwei Formen weit verbreitet, als „Kurze“ und als „Kniebundhose“. Während die kurzen, kniefreien Lederhosen bei der Arbeit und zur Jagd getragen wurden, ist die Kniebundhose eher eine Festtagshose. Typisch für Trachtenlederhosen sind die Bestickung und der Hosenlatz, das Hosentürl, der angeblich auf die Schamkapsel, einen von 1400 bis zur 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts in Europa allgemein üblichen Teil der Männerkleidung zurückgeht. Rechts seitlich ist an der Lederhose üblicherweise eine Messertasche angebracht, die den Nicker, ein Jagdmesser, aufnimmt.

Eine Besonderheit, die die Herkunft der Ledernen zeigt, ist die sogenannte „Arschnaht“. Im Bereich Bayern, Tirol und Oberösterreich wird sie tellerartig über das Gesäß geführt, wohingegen in der Steiermark und Kärnten diese immer senkrecht verläuft.

Zumeist wird zur Lederhose ein lederner Hosenträger mit vorderem Querriegel getragen, zuweilen auch mit einem V-förmigen Mitteleinsatz, der vorne angeknöpft ist. In Südtirol werden häufig auch Hosenträger aus Stoff getragen. Zur Kurzen werden meist Haferlschuhe getragen. Zweigeteilte Strümpfe, die Loferl, die aus einem Waden- und einem Fußteil bestehen, gehören in vielen Gegenden Oberbayerns ebenfalls dazu. Zur Bundhose trägt man lange Bundhosenstrümpfe, die man bis übers Knie hinaufzieht und dort umschlägt. Erst dann zieht man die Bundhose an, die unter dem Knie zugebunden wird, und so wird der Bundhosenstrumpf daran gehindert, aus dem Hosenbein herauszurutschen. Die in Bayern am weitesten verbreitete Form der Lederhose wird mit durchgängigen, gestrickten Kniestrümpfen zur Miesbacher Tracht getragen.

Zuweilen wird zur Lederhose noch ein federkielbestickter Ranzen, eine Art breiter Gürtel, getragen. Sein früherer Zweck war in erster Linie die Geldaufbewahrung.

Hervorzuheben ist, dass die kurze Lederhose in Deutschland nur im Südbayrischen Raum am Rande der Alpen verbreitet war (z. B. Allgäu, Oberland, Chiemgau, Berchtesgaden). Nördlich von München und im Rest Deutschlands gehörte sie nicht zur Tracht.

Geschichtliche Entwicklung:
Paar in Miesbacher Tracht - der Mann trägt eine traditionelle Bayrische Lederhose.Lederhosen waren vor allem Kleidungsstücke der Bauern. Sie waren sehr einfach zu reinigen und daher gut für die Arbeit geeignet. Dass die Lederhose als eher archaisches Kleidungsstück nicht in Vergessenheit geriet, ist auch der Förderung höherer Kreise zu verdanken. Sowohl der österreichische Kaiserhof (beginnend bei Erzherzog Johann bis zu Kaiser Franz Joseph I.) als auch die Wittelsbacher (König Maximilian II., Prinzregent Luitpold) förderten die Nationaltrachten und die Lederhose im Besonderen. Die Tracht war aber auch im Volk tief verwurzelt, wie die Entstehung zahlloser Trachtenvereine (siehe: Trachten in Bayern) es belegt.

In Regionen wie dem Salzkammergut gehört die Lederhose immer noch zur Alltagskleidung. Die Lederhosen aus dieser Region sind handgemacht, mit viel Liebe zum Detail mühevoll hergestellt und ein Leben lang halt- und tragbar. Bei handgemachten Lederhosen gibt es nur Maßanfertigungen, und so kann es schon mal passieren, dass man nicht nur Monate, sondern Jahre auf seine Lederhose wartet.

Die Lederhose ist heute zu einem besonderen Bestandteil von Volksfesten wie dem Oktoberfest geworden und vermittelt den Touristen häufig einen verfälschten Eindruck vom bayrischen Brauchtum. Meist handelt es sich um sog. Landhausmode, die sehr wenig mit der traditionellen Lederhose gemein hat.

Zur Appenzeller Sennentracht gehört die Ladehose, leuchtend gelbe Kniehosen aus Leder mit rechteckigem Hosenladen.

Versionen:
Die traditionelle Bayrische Lederhose ist schwarz oder braun. Braune Hosen werden durch weiße Stickereien, schwarze Hosen durch grüne Stickereien verziert. Die traditionelle Lederhose, umgangssprachlich auch Kurze genannt, ist knielang. Das ermöglicht die lauten Schnalz-Geräusche beim Schuhplatteln, dem traditionellen Bayrischen Volkstanz. Traditionelle Lederhosen haben eine sehr lange Haltbarkeit. Bei regelmäßigem Gebrauch wird allerdings die zunächst raue und matte Oberfläche abgenutzt. Solche älteren Lederhosen mit Speckglanz werden umgangssprachlich auch als Krachlederne bezeichnet.

Sepplhose ist die außerbayerische Bezeichnung einer Lederhose, meist als graue kurze Lederhose mit umgeschlagenen Hosenbeinen zu sehen.

Culotte (Gesäss) französische Kniebundhose im 17. Jhd., aus Seide, Samt, Leder oder für die ärmeren aus Leinen. Ein Vorläufer und Vorbild der heutigen Kniebundlederhose.

Ausseer aus Gams-Hirschleder gefertigte Lederhose aus dem Gebiet Ausseerland (Österreich) unterteilt in drei österreichischen Gemeinden Bad Aussee, Altaussee und Grundlsee. Auffällig bei diesen Lederhosen ist die aufwendige grüne Handstickerei. Die Hosen gibt es als kurze und als Kniebundhose.

Sepplhose mit Latz zum Knöpfen und Stegträgern
Chaps:
Chaps (von span. chaparajos) sind lederne Beinkleider ohne Gesäß, die von Cowboys beim Reiten getragen werden. Die Chaps sollen die Beine vor den Hörnern der Rinder und Dornengestrüpp schützen.
Moderne Formen:
Freizeithosen:
Es gibt heute Lederjeans im typischen Five-Pocket-Schnitt, die wie Jeanshosen als ganz normale Freizeitkleidung getragen werden. Ledershorts bzw. -bermudas werden als Bundfaltenhose oder ebenfalls im Five-Pocket-Style hergestellt. Bei Lederhotpants handelt es sich um enge, kurz geschnittene Shorts.
Vereinzelt sind traditionelle Lederhosen beim Wandern beliebt oder finden sich in der Mode im sogenannten Landhausstil wieder.

Dienstkleidung:
Als Besonderheit tragen die Polizeidiensthundführer der Polizei Hamburg anstelle einer textilen Uniformhose solche aus Leder. Ebenfalls mit ledernen Uniformhosen ausgestattet sind die Mitarbeiter des Bezirklichen Ordnungsdienstes Hamburg und die Hundeführer der Hamburger U-Bahn-Wache.

Kinder- und Jugendbekleidung:
Als Alltagskleidung für Jungen im Schulalter bis ca. zum 16. Lebensjahr wurde die kurze Lederhose wahrscheinlich am Anfang des 20. Jahrhunderts von den Wandervögeln eingeführt. Die traditionelle Trachtenlederhose wurde dabei meist aller aufwendigen Dekoration beraubt und auf das Wesentliche reduziert.

Nach dem Ersten Weltkrieg kam sie allmählich in ganz Deutschland in die Mode und wurde vor allem nach 1945 populär. Die Lederhose verschwand erst mit dem Aufkommen der Jeans in den siebziger Jahren fast vollständig.

Die „klassische“ kurze Burschenlederhose ist in grauem Rohleder angefertigt und besitzt an der Vorderseite nicht den bei ‚normalen‘ Hosen üblichen Schlitz, sondern zeichnet sich durch den charakteristischen großen Latz aus, der durch zwei Knöpfe geschlossen wird. Die beiden vorderen Taschen sind oft mit Eichenlaub geziert; die Hosenbeinenden, die mit kleinen Schnürbändchen – wohl ein dekorativer Überrest der Kniebänder von Kniebundhosen – ausgestattet sind, werden meistens umgekrempelt.

Zur Lederhose werden normalerweise die speziellen Träger getragen, die vorne auf der Brust mit einem – oft mit einem Hirsch- oder Edelweißmotiv ausgestatteten – ovalen Quersteg verbunden sind und hinten auf dem Rücken überkreuz angeknöpft werden. Die zwei Knöpfe für den Latz und die vier für die Träger sind mit kleinen Lederbändchen an der Hose befestigt.

Die kurze Zimmermannslederhose mit Doppelzipp und PfadfindergürtelAb den fünfziger Jahren wurde daneben ein moderneres Modell der Lederhose üblich, oft aus dunkelgrünem oder schwarzem Glattleder, bei dem zwei Reißverschlüsse die zwei Knöpfe ersetzten; als beinlange Lederhose ist dieses Modell auch als Zimmermannshose bekannt. Statt der traditionellen Träger wurde dabei meist ein Gürtel verwendet.

Seit den siebziger Jahren wird die schlichte, kurze Lederhose meist nur noch von Pfadfindern getragen, in der Regel in der moderneren Variante in Rohleder (weniger in Glattleder) mit Doppelreißverschluß und fast immer mit Gürtel, nur höchst selten mit Trägern. Bei vielen Pfadfindergruppen gehört sie bis heute zum festen Bestandteil der Tracht, ohne es zu einem Bestandteil der „vorgeschriebenen“ Uniform gebracht zu haben. Dagegen ist bei einigen Gruppen das Tragen einer Lederhose im Speersport Pflicht.

In Nordfrankreich gibt es in Riaumont in der Stadt Liévin (Kanton Liévin-Sud) bei Lens noch eine Art katholisches „Pfadfinderinternat“, wo sämtliche Schüler eine kurze Lederhose (mit Doppelzipp oder Knöpflatz) tragen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Lederhose (Stand: 27.01.2009)

Nachthemd

Das Nachthemd ist ein weit geschnittenes, meist knielanges Hemd mit Ärmeln, oft aus Leinen oder Baumwolle, aber auch aus edlen Materialien wie Seide, das zum Schlafen getragen wird. Nachthemden wurden früher von Frauen wie von Männern gleichermaßen getragen, gegenwärtig sind sie bei Männern eher selten gebräuchlich, kamen jedoch nie ganz aus der Mode.

Bis ins 16. Jahrhundert war es üblich, nackt zu schlafen. Frauen ließen mitunter das am Tag getragene Hemd an. Für Kranke und Wöchnerinnen gab es weite Hemden aus weißem Leinen. Das erste Nachthemd wird um 1500 in Italien erwähnt. Danach wurde es von der gesamten europäischen Oberschicht übernommen und wurde in Deutschland zunächst auch Herzschützer genannt. Etwa 1880 wurde für Frauen die durchgehende Knöpfung vorne eingeführt und ein Zugband in der Taille. Die Männer trugen es bis etwa 1890, dann wurde der Pyjama populär. Frauen trugen bis zum Ersten Weltkrieg grundsätzlich ein Nachthemd, keinen Schlafanzug. 1956 war das Babydoll Mode.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nachthemd (Stand. 21.01.2009)

Babydoll

Babydoll ist eine Pyjamaform, die 1956 in Mode kam. Sie wurde nach der gleichnamigen Hauptfigur des US-amerikanischen Spielfilms Baby Doll – Begehre nicht des anderen Weib (1956) des Regisseurs Elia Kazan benannt. Für das Kleidungsstück hat sich die gebundene Schreibweise eingebürgert.

Als Babydoll bezeichnete man damals einen sehr leichten Pyjama für Frauen. Er bestand aus einem kurzen Pumphöschen und einem weiten, losen und leicht A-förmig geschnittenen Oberteil, an dem kurze Puffärmel angesetzt waren.

Heute bezeichnet man mit Babydoll nur noch das luftige Oberteil. Dessen Form ist im Wesentlichen unverändert geblieben. So besteht es oben herum aus leicht abgesetzten Körbchen, während der untere Teil wie ein Rock geschnittenen ist.

Häufig sind Babydolls mit Rüschen oder Spitze besetzt und einfarbig (pastelliges Rosa, hellgelb, weiß oder schwarz) gehalten. Als Material werden Stoffe wie Seide oder Chiffon verwendet.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Babydoll (Stand. 21.01.2009)

Negligé

Der Begriff Negligé bzw. Negligée stammt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie „das nachlässige (Kleid)“, also Hauskleidung wie z. B. Morgenmantel, Nachthemd, Pyjama etc. Heute wird der Ausdruck vor allem als Synonym für elegante und/oder verführerische Damen-Nachthemden gebraucht. Ebenfalls als Negligé wird ein kurzes figurumspielendes Bettjäckchen aus schleierähnlichem transparenten Chiffon bezeichnet, das unterhalb der Brust mit Bindebändern zum Raffen ausgestattet ist. Der Nachtwäsche ist auch ein transparenter knie- bzw. knöchellanger Kaftan aus weich fließendem Tüll zuzurechnen, meist rundherum mit Blütenspitze eingefasst, der gegebenenfalls über den Hüften gegürtet wird. Hohe Seitenschlitze sowie Armschlitze sorgen für bequeme Bewegungen. Er ist besonders als sinnlicher Überwurf für die Sommerzeit geeignet. Das Negligé unterstreicht die feminine Ausstrahlung, indem es die Frau ganz einhüllt und trotzdem wenig verbirgt.

Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs im späten 17. und 18. Jahrhundert war noch viel weiter gefasst: Jede nicht-formelle, nicht-höfische Kleidung wurde als Negligé (oder Deshabillé) bezeichnet. Heute wäre das am ehesten mit der Kleidung am so genannten Casual Friday zu vergleichen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Neglig%C3%A9 (Stand. 21.01.2009)

Dirndl

Dirndl ist die Bezeichnung für ein bayerisches oder österreichisches Trachtenkleid.
Begriffserklärung:
Dirndl ist die bayerische und österreichische Variante von hochdeutsch “Dirn” (nicht zu verwechseln mit Dirne) niederdeutsch „Deern“, d. h. die Bezeichnung für ein junges Mädchen. Ein von diesen getragenes Kleidungsstück bezeichnet man als „Dirndlgewand“. Heutzutage wird der Ausdruck vielfach zu „Dirndl“ verkürzt. In der Bevölkerung ist der ursprüngliche Begriff aber immer noch in Gebrauch.

Abgrenzung:
Was man heute unter einem Dirndl versteht, sollte nicht mit einer regionalen Volkstracht verwechselt werden. Eine echte Tracht weist ganz bestimmte Merkmale auf, anhand derer man sie ganz genau einer Region und dem sozialen Status des Trägers zuordnen kann. Das heute bekannte Dirndl wurde zwar durch regionale Trachten geprägt, hat aber keinen bestimmten regionalen Bezug.

Geschichte:
Anfangs noch Dienstbotentracht setzte sich das Dirndl ab etwa 1870/80 in der Oberschicht des Sommerfrischepublikums als modernes Kleid durch. Heute bezeichnet der Begriff Dirndl ein Kleid mit engem, oft tief rechteckig oder rund ausgeschnittenem Oberteil, weitem, hoch an der Taille angesetztem Rock, dessen Länge mit der herrschenden Mode wechselt, und Schürze. Es ist mehr oder weniger eng an Vorbilder aus der Volkstracht angelehnt. Das Dirndl wird sowohl auf Jahrmärkten und Kirtagen im ländlichen Raum als auch auf größeren Volksfesten, wie dem Münchner Oktoberfest, vor allem in Süddeutschland und einigen Alpenregionen oft getragen.

Symbolik:
Die Schleife, mit der die Schürze gebunden ist, symbolisiert traditionell den ehelichen Status der Trägerin: Bindet sich die Trägerin ihre Schleife auf der rechten Seite, so signalisiert sie, dass sie verheiratet oder verlobt ist. Eine Schleife auf der linken Seite bedeutet, dass die Trägerin noch zu haben ist, was früher mit Jungfräulichkeit gleichzusetzen war. Dahingegen sind die neuen Varianten, die Schleife zum Zeichen der Jungfräulichkeit vorne zu binden oder als Witwe hinten, dem geänderten Zeitgeist zuzuschreiben.

Dirndl-Varianten:
Dirndl in verschiedenen Farben und FormenJe nach Anlass kann ein Dirndl aus einfarbigem oder bedrucktem Baumwollstoff, Leinen oder aus Seide gefertigt sein. Meist ist es einteilig mit Verschluss (Reißverschluss, Haken und Ösen, verschiedenartigen Knöpfen oder Schnürung) vorne mittig. Ein Reißverschluss kann auch am Rücken oder an der Seite angebracht sein. Traditionell hat das Dirndl eine Tasche vorne oder an der Seite eingearbeitet, die unter der Schürze verborgen ist. Dazu wird eine meistens weiße Dirndlbluse (mit Puffärmeln oder schmalen Ärmeln, lang- oder kurzärmelig) getragen, die nur bis kurz unter die Brust reicht, sowie ein Schultertuch oder ein kurzes Halstuch. Ein Kropfband (Würgerband) mit Schmuckanhänger ergänzt oft das Dirndl. Unterschieden werden kann einerseits zwischen einem klassischen Trachtendirndl, einem einteiligen Kleid mit Schürze, auch aus Stoffen mit traditionellen Mustern, und andererseits einem Landhauskleid, das aus grauem oder farbigem Leinen, teilweise mit Ledermieder oder -besatz, gefertigt ist. Seit den 2000er Jahren nehmen sich, mit unterschiedlichen Resultaten, auch vermehrt Modedesigner des Themas Dirndl an.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dirndl (Stand. 17.01.2009)

Bluse

Eine Bluse ist ein zumeist hemdartig geschnittenes Kleidungsstück – daher auch oft „Hemdbluse“ – das Frauen häufig zur formellen Bürokleidung, wie Kostüm oder Hosenanzug, tragen. Daneben heißen besonders weit und leicht geschnittene Tops, mit oder ohne Knöpfe, ebenfalls Blusen.

Sie sind meist aus leichtem Gewebe (Textil), wie Seide oder dünnen Baumwollstoffen, bis in die frühen 1990er Jahre noch oft aus weich fallenden Kunstfaserstoffen (z. B. Polyester und Satin). Oft haben sie phantasievolle Verzierungen (z. B. Rüschen, Stickereien oder Schleifen). Der Klassiker unter den Damenblusen ist die weiße Hemdbluse (in Anlehnung an das klassisch-elegante weiße Herrenhemd) – hier sind die modischen Kombinationsmöglichkeiten besonders vielfältig. Der offene Spaten- oder Reverskragen ist ein weiterer gängiger Typ einer klassischen Damenbluse.

Zu Beginn der 1970er Jahren fielen abgerundete Kragen (Dackelkragen), später dann extra breite Kragen und Doppelmanschetten an Blusen, diese oft aus Synthetikstoffen (meist Polyester), auf. In den 1980ern folgte die Mode der Steh- und Bundkragen, Schleifen und der besonders kleinen Hemdkragen, bisweilen mit verdeckter Knopfleiste (”Smokingbluse”), abgenähten Falten sowie betonten Schulterpolstern. Auch hier waren dünne und oft glänzend Synthetikfasern sehr beliebt. Gegen Ende des Jahrzehnts wurden extra-lange Blusen über der Hose oder dem Rock getragen, wahlweise kombiniert mit einem weiten, breiten Gürtel um die Taille.

Daneben gab es bei den Frauen, die sich der damals erstarkenden Öko-Bewegung zugehörig fühlten, weit geschnittene (auch folkloristische) Blusen aus groben und natürlichen Materialien wie Flachs(Leinen) oder Baumwolle (die Männer trugen dazu oft Friesenblusen).

Viele modische Stilrichtungen der 1970er und 1980er Jahre gehen nach der Jahrtausendwende wieder in die Blusenmode ein: Doppelmanschetten, extra-breite Spitzkragen, Gürtel um Taille, Kunstfaser und ähnliches. Oft haben die Blusen auch Stickereien oder Strassbesatz, zumal an Kragen und Knopfleisten. Eine auffallende Erscheinung der 1990er Jahre waren die Blusen mit dem sogenannten Dreiviertelarm. Blusen lassen sich gut und leicht mit einem Blazer, Pullunder bzw. Pullover, farbigen Seidentüchern oder (Perlen)ketten kombinieren.

Früher war die “gute Bluse” Teil der Ausgehkleidung und Statussymbol der sogenannten „eleganten Frau“, die sie zumindest Sonntags beim Kirchgang anhatte. Heute ist die Bluse, außer ihrem Einsatz als formelle Bürogarderobe, unwichtiger, und dient oft als buntes Kleidungsstück unter vielen, das auch gern salopp offen über einem T-Shirt oder einem Top getragen wird.
Begriff:
Bluse ist ein Lehnwort aus dem Französischen: blouse ”Fuhrmannskittel, Staubmantel“. Es soll ein Mitbringsel französischer Kreuzfahrer sein. Diese zogen über ihre Rüstungen ein sogenanntes “P(e)lusisches Gewand”, einen blau eingefärbten Kittel gegen den Staub, der seinen Namen von dem ägyptischen Ort Pelusium hatte. Vielleicht stammt es aber auch von prov. lano blouso ”Kurzwolle“, lano ”Wolle“ und blos, blouse ”beraubt, nackt“ ab.

Heute findet sich der Begriff „(Hemd-) Bluse“ immer noch im Bereich der militärischen Bekleidung, für ein Uniformteil mit Schulterstücken - über der Hose getragen; auch bei Arbeitskleidung (Melkerbluse, Matrosenbluse, Friesenbluse).

Bekannter aber ist der Begriff in der zuvor beschriebenen klassischen Damenoberbekleidung.

Verwandt ist auch die Blusenjacke, eine manschettenlose Bluse aus kräftigerem Material oder mit Innenfutter, welche allein getragen werden kann, oder auch als Jacke über einem Top.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bluse (Stand. 17.01.2009)

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