Ferienhäuser in den Marken inmitten einer der reizvollsten Landschaften von Italien
Wenn Sie das richtige Italien kennen lernen wollen, Ihnen Erholung in einer herrlichen Landschaft zwischen Meer und Bergen, Kunst und Kultur wichtig sind für die schönsten Wochen im Jahr, dann gibt es für Sie eine gute Adresse: Mergo in den Marken.
Vier wunderbar gelegene Ferienhäuser bzw. Ferienwohnungen stehen Ihnen zur Auswahl: CASA OLIVI ist ein Ferienhaus oder zwei großzügige Ferienwohnungen in bester Lage inmitten eines Olivenhains. CASA GINESTRA ist ein Ferienhaus mit einzigartigem Panorama für zwei bis vier Personen. CASA NOCI ist ein Haus mit viel Platz für eine Großfamilie oder auch zwei Familien. CASA OLEANDRI is ein kleines Haus für zwei Personen oder eine kleine Familie
Sie können zusätzlich an einem Sprachkurs teilnehmen, die exzellente Küche der Marken genießen, ausgewählte Weine probieren oder aber auch die Häuser als Ausgangspunkt für Wanderungen nehmen. Oder haben Sie Lust auf Radtouren mit dem Mountainbike oder dem Rennrad, auf Reiten, auf Kajak oder Gleitschirmfliegen?
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Quelle: http://www.italienische-ferien.de (Stand: 03.02.2008)
Komplementäre Methoden bei Tumorerkrankungen - was ist sinnvoll?
Naturheilkundliche Verfahren, werden auch als komplementäre (ergänzende) Verfahren bezeichnet und im amerikanischen mit CAM abgekürzt (Complementary and Alternative Medicine). Ergänzend meint in diesem Sinne Verfahren in der Diagnostik und Therapie, die nicht Teil der konventionellen (Schul-)Medizin sind, wie z.B. klassische Naturheilverfahren, Akupunktur, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), Homöopathie oder verschiedene Entspannungsverfahren.Im Zentrum für naturheilkundliche Forschung gibt es eine Ambulanz sowie eine Tagesklinik. Arbeitsschwerpunkte sind Lebensstilmanagement, Gesundheitsförderung und Prävention, Therapieempfehlungen und Krankheits- bzw. Symptommanagement, insbesondere bei Krebspatienten, sowie klassische Naturheilverfahren, wie Kneipptherapie, Pflanzenheilkunde und Ordnungstherapie als auch die TCM.
Die Erwartungen der Patienten an die Komplementärmedizin sind u.a. eine Immunstimulation, die Heilung der Krebserkrankung, die Behandlung von Nebenwirkungen einer Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung, sowie die Stressreduzierung. Die Erwartungen an die Komplementärmedizin und deren Möglichkeiten sind nicht zwingend identisch. Insbesondere die Hoffnung auf Heilung einer Krebserkrankung nur durch die Naturheilkunde ist bislang noch nicht belegt worden. Es besteht auch die Gefahr, dass eine Diagnose oder konventionelle Therapie verzögert wird, weil der Patient sich nur der Komplementärmedizin zugewandt hat. Auch ist die Komplementärmedizin nicht immer eine „sanfte“ Medizin. Falsch angewandt kann sie, wie jede Therapie, auch Schaden anrichten.
Die Naturheilkunde ist insbesondere geeignet in der Gesundheitsförderung und Prävention, als Ergänzung zur Schulmedizin in der symptomatischen Behandlung und bei der Verbesserung der Lebensqualität von Krebspatienten. Zur Naturheilkunde gehören auch Maßnahmen, die jeder Mensch (ob krank oder gesund) anwenden sollte, die unabhängig von Ärzten angewandt werden können (Bewegung, Ernährung, Entspannung, Selbsthilfetechniken und –strategien). Im Folgenden ging Dr. Jack auf diese ein und nannte sie die „Basisinformationen“, die alle Zuhörer mitnehmen sollten, denn sie würden den, oft stiefmütterlich behandelten, wahrscheinlich am stärksten wirksamen, wenn nicht wichtigsten Teil, der Naturheilkunde ausmachen.
Bewegung
Jeder sollte sich täglich 30 - 45 Minuten körperliche betätigen i.S. einer gemäßigten Ausdauerbewegung (z.B. walking, jogging, schwimmen). Als einfache Faustformel für die dabei zu erreichende Pulsfrequenz gilt: 180 minus Lebensalter. U.a. ist die Bewegung das stärkste Mittel um das chronische Müdigkeitssyndrom, auch Fatigue genannt, zu bekämpfen. Außerdem hilft sie das Gewicht zu reduzieren bzw. zu halten und stärkt zusätzlich das Immunsystem.
Entspannungsübungen
Es gibt viele unterschiedliche Entspannungsverfahren wie Qi Gong, Thai Chi, autogenes Training, progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Welches Verfahren angewandt wird, liegt an jedem selbst. Die Entspannungsübungen helfen Ängste, Depressionen und Stress besser zu meistern und können dadurch die Lebensqualität steigern. Regelmäßige, möglichst tägliche, Übungen führen dazu, dass man angespannten Momenten sehr gut begegnen kann. Dies lässt sich durch kurze Übungen auch bei der Arbeit oder unterwegs erreichen.
Ernährung
Eine gesunde Ernährung reduziert nachweislich das Krebsrisiko für verschiedene Erkrankungen. Grundsätzlich sollten täglich mindestens 5 Portionen Gemüse und Obst zu sich genommen werden. Diese sollte zur besseren Verträglichkeit gedünstet werden. Die Ernährung sollte fettarm und ballaststoffreich sein, sowie wenig Fleisch enthalten. Insbesondere sind hierunter, die in tierischen Produkten häufig vorkommenden, gesättigten Fettsäuren gemeint. Fisch kann hingegen 2-3 in der Woche gegessen werden, wobei es Fische mit einem hohen Anteil an mehrfach, ungesättigten Fettsäuren, allen voran den Omega-3 Fettsäuren, sein sollten (z.B. Hering, Lachs, Makrelen). Es gibt aber auch Pflanzen, die wichtiger Lieferant für Omega-3 Fettsäuren sein können, wie z.B. Portulak, Feigen, Walnüsse, Leinsamen, Lein- und Rapsöl, Olivenöl. Prinzipiell ist es nicht sinnvoll für erkrankte Personen Radikaldiäten durch zu führen.
Physiotherapie / Massage
Massagen lindern Schmerzen und helfen bei Depressionen und Schlafstörungen.
Thermotherapien
Es gibt zum einen Kälte- und Wärmetherapien. Eine Kältetherapie lindert z.B. postoperative Schmerzen und Schwellungen und hilft entzündliche Prozesse zu hemmen.
Wärme hingegen hilft die Durchblutung zu steigern und den Stoffwechsel anzuregen. Sie gibt dem Körper Wärmeenergie, hilft gegen Kälte und kann Schmerzen und Müdigkeit reduzieren.
Neben den oben genannten Verfahren zur Gesunderhaltung bzw. der Stabilisierung der Gesundheit bei Erkrankung, gibt es Verfahren, die die Kompetenz eines Arztes / Therapeuten erfordert. Dem ausführlichen Gespräch zwischen Patienten und naturheilkundlich tätigen Arzt kommt eine sehr große Bedeutung zu. Die Patienten sind oftmals sehr gut informiert. Aus dem Gespräch wird dann mit Hilfe der aktuellen Studienlage und Erfahrung des Therapeuten eine individuelle Therapie entwickelt. Die Suche nach einem geeigneten Therapeuten ist nicht immer sehr einfach und manchmal fast unmöglich (z.B. ländliche Regionen). Wünschenswert wäre es, wenn Erfahrung mit dem Krankheitsbild und mindestens eine Ausbildung in der/den angewandten, komplementären Therapiemethode/n bestehen. Wichtig ist, dass ein klares Therapieziel definiert wird und erklärt, wie es erreicht werden soll (Stichwort: Transparenz). Es sollte auch überlegt werden, ob eine Kombination von Schul- und Komplementärmedizin möglich ist. Da fast alle naturheilkundlichen Verfahren nicht von den gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland übernommen werden, ist die Angabe der Kosten seitens des Therapeuten unerlässlich.
Abschließend erläuterte Dr. Jack die Angebote, die das Zentrum für Naturheilverfahren anbietet. Es wird ein individuelles Gesundheitsmanagement angeboten, wobei die Vermittlung von sinnvollen Verhaltensweisen zur Stärkung der gesunden Anteile des Organismus (siehe die einzelnen vorgenannten Punkte) im Vordergrund steht. Darüber hinaus werden die Patienten zu verschiedenen Themen der Naturheilkunde informiert und zu einzelnen Verfahren gibt es angeleitete, praktische Übungen. Ferner werden die Patienten über die ärztliche Seite der naturheilkundlichen Behandlung informiert, die nötig sein könnte, und es erfolgt eine Auswertung u.a. durch den Einsatz von Fragebögen.
Neben den oben bereits genannten Punkten Ernährung, Bewegung und Entspannung werden auch die sozialen Kompetenzen des Patienten gestärkt. Da eine chronische Erkrankung auch eine chronische Therapie braucht, werden die Patienten über einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten begleitet und betreut.
Ziel ist es, die Eigenkompetenz des Patienten zu stärken, dessen Lebensstil und Symptome eigenständig zu beeinflussen. Dazu gehört auch die Förderung der eigenen Ressourcen. Bestehende Ängste, Depressionen und Schmerzen sollen gelindert werden und die Stabilisierung des allgemeinen Gesundheitszustandes soll erreicht werden. Alle diese Maßnahmen sollen auch dazu führen, dass die Lebensqualität verbessert wird.
Zusammenfassung
Komplementärmedizinische Verfahren sind in Ergänzung zur Schulmedizin sinnvoll bei bestimmten Beschwerden. Sie können die Lebensqualität erhalten oder verbessern und können möglicherweise zur Verbesserung des Therapieerfolges führen.
Quelle: http://www.hippel-lindau.de/vhl-naturheilverfahren.html
Arzt Medizin Experten Auskunft
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Erste Hilfe gegen Krankmacher am Arbeitsplatz
1. Belüftung:
Frischluft ist in vielen Büros Mangelware. Faustregel: Alle drei Stunden für fünf Minuten die Fenster weit öffnen. Selbst wenn das Büro über einer befahrenen Straße liegt, ist die Schadstoffbelastung erträglich. Klimaanlagen dagegen können Erkältungen oder Konzentrationsstörungen auslösen. Sie verteilen Keime in alle Räume eines Gebäudes. Also: Wer ein Fenster hat, sollte trotz Klimaanlage lüften.
2. Lampen:
Falsche Beleuchtung führt zu Kopfschmerzen oder Augenbrennen. Augenärzte empfehlen eine Helligkeit von 400 bis 600 Lux, das entspricht einer 60-Watt-Glübirne in 1,50 Meter Entfernung. Dimmer passen die Lichtverhältnisse dem Tageslicht an. Punktartiges Licht von Schreibtischlampen überanstrengt die Augen schnell. Generell gilt: Leuchte parallel zur Blickrichtung. Arbeitnehmer berufen sich auf die Bildschirmarbeitsverordnung, Anhang 16. Die fordert Lampen, die nicht blenden, und verstellbaren Sonnenschutz.
3. Temperatur:
Die Arbeitsstättenrichtlinien fordern eine Idealtemperatur in Büros von 20 bis 22 Grad. Im Sommer darf das Innenthermometer auch mal bis 26 Grad. steigen. Allerdings lässt die Arbeitsleistung bei noch höheren Temperaturen stark nach. Physikalische Regel: Steigt die Raumtemperatur, sinkt die relative Luftfeuchtigkeit. Langfristig kann das zu chronischen Atemwegsentzündungen führen. Deshalb: Büroräume nicht überheizen.
4. Drucker:
In Aktion stoßen Laserdrucker Giftstoffe wie Benzol oder Styrol aus. Das Einatmen kann die Schleimhäute an Augen, Nase und Bronchien reizen. Viel frische Luft vertreibt die Gase. Wichtig: Die ausströmende Luft darf nicht direkt zum Arbeitsplatz ziehen. Beste Variante: Raus mit den Störenfrieden. Dasselbe gilt für lärmende Nadeldrucker.
5. Bürostuhl:
Schlechte Haltung löst Verspannungen aus, die Bandscheiben leiden durch Fehl- oder Überbelastung. Das Recht auf körpergerechte Bürostühle ist im Anhang der Bildschirmarbeitsverordnung, Absatz 11 verbrieft. Ergonomisches Muss: 40 bis 50 Zentimeter hohe Rückenlehne und Drehfunktion. Für unverkrampftes Arbeiten sollte die Sitzfläche nach vorne abfallen. Ältere Modelle rüsten Sitzarbeiter mit Keilen aus dem Sanitätshaus auf. Häufiger Haltungswechsel hilft, mit Stehpulten oder Kniesitzen und Sitzbällen. Ersetzen können die den ergonomischen Schreibtischstuhl aber nicht.
6. Monitor:
Bildschirmarbeit ist Höchstleistung für die Augen. Spiegelungen auf der Mattschreibe strengen zusätzlich an. Steht der Monitor direkt vor dem Fenster, blendet die Sonne, und das helle Licht schwächt die Bildschirmkontraste ab. Sitzen PC-Anwender mit dem Rücken zum Fenster, spiegeln sich Wolken oder das gegenüberliegende Gebäude auf dem Monitor. Reflexionsfreies Arbeiten ist möglich, wenn der Bildschirm im rechten Winkel zum Fenster steht. Also: Ärmel hochkrempeln und die Mattscheibe umstellen.
7. Bildschirmflimmern:
Die Bildwiederholfrequenz gibt an, wie oft das Bild am Monitor pro Sekunde neu aufgebaut wird. Nach der Bildschirmarbeitsverordnung muss der Wert über 73 Hz liegen, empfohlen sind mehr als 85 Hz. Liegt die Zahl unter der Mindestgrenze, kann der Mitarbeiter seinen Chef zur Neuanschaffung drängen - der Gesundheit der Angestellten zuliebe. Eine niedrige Frequenz führt zur Überanstrengung der Augen. Besonders augenschonend, weil flimmerfrei, sind Flachbildschirme. Auf die besteht jedoch kein rechtlicher Anspruch.
8. Schreibtisch:
Für die Oberfläche gilt: Blenden verboten. Nach der Bildschirmarbeitsverordnung darf die Tischplatte nicht spiegeln oder zu Irritationen führen. Das heißt: Weiß oder Schwarz scheiden aus. Matt Mausgrau macht das Rennen. Tipp: Eine graue Schreibtischauflage schluckt das Licht.
9. Kabel:
Nicht nur Ordnungsfanatiker rümpfen über Kabelsalat die Nase. Verhedderte Kabel bauen elektromagnetische Felder auf. Die können Nervosität oder Kopfschmerzen verursachen. Tipps: Kabel entwirren, in Kabelmäusen aufrollen oder viele kurze Kabel an einen Mehrfachstecker anschließen.
10. Bodenbelag:
Der falsche Belag belastet Raumluft und Gesundheit. Das beste sind natürliche Materialien wie Linoleum, Parkett, Kork. In Teppichen fühlen sich Hausstaubmilben wohl, Allergiker reagieren mit Atemwegsreizungen. Synthese-Gummibeläge können Gase wie Krebs erregende Nietrosamine ausdünsten. Wer darauf arbeiten muss, wendet sich mit der bitte um Kontrolle der Luftschadstoffwerte an den Arbeitgeber. Ist der auf dem Ohr taub, leisten Personalräte, Sicherheitsbeauftragte oder Betriebsärzte Schützenhilfe.
11. Pflanzen:
Grünzeug ist ein wichtiger Müllschlucker im Büro. In grünen Büros klagen Angestellte seltener über Nervosität, Infekte, Kopfschmerzen oder Herz-Kreislauf-Probleme. Erklärung: Pflanzen wandeln das von Menschen ausgeatmete Kohlendioxid in Sauerstoff um. Je größter die Grünfläche, desto effektiver klappt die Umwandlung. Schnell wachsende Pflanzen eignen sich bestens. besondere Schadstofffresser sind Efeu, Grünlilie, Ficus oder Drachenbaum. Wichtig: Bevor Büroangestellte zu Gärtnern werden, müssen sie ihren Chef um sein Okay für die Bürobegrünung bitten.
Wann gibt es Schönheit auf Kosten der Krankenkasse?
Wer schön sein will, muß bei Operationen mit hohen Kosten rechnen. Doch in einigen Fällen übernehmen die Krankenkassen die Bezahlung. Grundsätzlich dann, wenn eine Krankheit vorliegt, z.B. bei Rücken- und Haltungsproblemen durch zu große und schwere Brüste. Patienten sollten vor einer Behandlung mit ihrer Krankenkasse reden, denn über eine Übernahme der Kosten werde immer nur im Einzelfall entschieden.
Natürliche Schönheitsfehler wie eine schiefe Nase werden normalerweise nicht auf Kosten der Kasse korrigiert. Eine solche Operation gilt als kosmetische Behandlung. Ausnahme: gesundheitliche Probleme - z.B. wenn eine krumme Nase die Atmung einschränkt. Dann zahlt die Kasse.
Selbstverursachte Schönheitsfehler wie Tätowierungen - typische Jugendsünden, die man wieder loswerden möchte-, oder häßliche Narben, die durch Piersingringe entstanden sind, werden nicht auf Kosten der Kasse entfernt. Der Patient muß die Entfernung wie auch die Behandlung bei Entzündung der Stellen selbst bezahlen.
Schönheitsfehler nach Unfällen oder als Folgen von Erkrankungen werden in der Regel als Kassenleistung behandelt. Darunter fallen z.B. die Beseitigung von Verbrennungsnarben sowie die Wiederherstellung einer Brust nach einer Tumorbehandlung.
Hilfe und Auskunft durch medizinische Experten
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Definition Wellness
Der Begriff Wellness, erstmals 1654 in einer Monografie von Sir A. Johnson als „…wealnesse“, im Oxford English Dictionary mit “gute Gesundheit” übersetzt: nach modernem Verständnis ein ganzheitliches Gesundheitskonzept, seit den 50er Jahren in den USA Oberbegriff einer seinerzeit neuartigen Gesundheitsbewegung.Per Definition durch den amerikanischen Arzt Dr. Kenneth H. Cooper (”The Father of Aerobics”), den Sozialmediziner Halbert Dunn u.a. in den 1950er, 60er und 70er Jahren, leitet sich der Begriff Wellness von den Begriffen Well-being und Fitness bzw. Well-being und Happiness ab, d.h. das Lebensstilkonzept Wellness zielt auf Wohlbefinden, Spaß und eine gute körperliche Verfassung ab. Heute versteht man unter Wellness vor allem Methoden und Anwendungen, die das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden steigern. Fremdenverkehrseinrichtungen, Hotels, Schwimmbäder, Kureinrichtungen bieten unter der Bezeichnung „Wellness“ Massagen, Bäder, aber auch Tages- und Wochenprogramme an. Wellness ist auch ein beliebtes Werbewort und eine mittlerweile inflationär gebrauchte Bezeichnung, da sie rechtlich nicht geschützt ist. So werden z.B. Mineralwasser, indischer Lassi, Socken, Tees, Müsli, Konfitüre und so genannte Nahrungsergänzungsmittel wie Noni als Wellness-Artikel im Sinne von Wohlfühlartikeln verkauft. Letzteres ist Beispiel für die Verwendung der Bezeichnung für Produkte, bei denen eine gesundheitliche Wirkung beworben wird. Auch Produkte wie Erdstrahlen-Entstörgeräte, Magnetmatratzen oder esoterische Wasserbehandlungen werden bisweilen unter der Bezeichnung Wellness angeboten. 1959 hatte der amerikanische Sozialmediziner Halbert L. Dunn das Wort Wellness neu aufgegriffen. In den 1970er Jahren – als die Kosten im US-amerikanischen Gesundheitswesen explodierten – entwickelten die Wellness-Pioniere Donald B. Ardell und John Travis im Auftrag der US-amerikanischen Regierung neue ganzheitliche Gesundheitsmodelle, die auf Prävention und Eigenverantwortung des Einzelnen für seine Gesundheit aufbauten. Nach dem Verständnis Ardells beschreibt Wellness einen Zustand von Wohlbefinden und Zufriedenheit und besteht aus den Faktoren Selbstverantwortung, Ernährungsbewusstsein, körperliche Fitness, Stressmanagement und Umweltsensibilität.
Die Bezeichnung Wellness wird unter anderem angewendet auf folgende Bereiche: Bewusste Ernährung, ganzheitlicher Umgang mit Lebensmitteln, Bewusste Bewegung: regelmäßige, angepasste Bewegungsprogramme, Mental: Entspannungs- und Stressmanagement-Methoden wie autogenes Training, Meditation, auch passiver Art wie Sauna und Massage, Bewusster Umgang mit der Natur und Genussmitteln
Diese Auffassung von Wellness wird mittlerweile auch als Medical Wellness bezeichnet, deren Grundlage vor allem eine gesundheitsbewusste Lebensweise im Alltag ist. Entsprechende Kurse für Menschen mit gesundheitlichen Problemen - vor allem den so genannten Zivilisationskrankheiten - werden mittlerweile von vielen Krankenkassen und in Kurorten angeboten. Umgangssprachlich werden unter Wellness vor allem passive Wohlfühlangebote verstanden, die für Entspannung stehen.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wellness (Stand: 10.05.2008)